Kammerkonzert 2025: Kleines Format – große Gefühle

Bericht
Mit Stolz konnten wir am 12.12.25 ein abwechslungsreiches Programm präsentieren. 
Begrüßt wurde das Publikum mit zarten Klängen einiger SchülerInnen aus der 6f, die mit „Freude schöner Götterfunken“ in einer Version für Blockflöten und E-Bass die Zuhörer festlich einstimmten. Anschließend spielte Joshua aus der Musikklasse des 6. Jahrgangs auf der Trompete den Weihnachtsklassiker „Jingle Bells“ - eine beachtliche Leistung, da er erst seit einem halben Jahr am Trompetenunterricht unserer Schule teilnimmt. Begleitet wurde er von dem Bassisten Dean.
Der Querflötenvirtuose Emiel van Loo spielte lässig und mit beachtlicher Sicherheit und Geschwindigkeit „Cantina Band“, eine bekannte Filmmusik aus „Star Wars“.
Zwei Nocturnes („Nachtstücke“) von Chopin folgten, einmal in einer Bearbeitung für Mandoline und Klavier, dargeboten von Frau van Loo und Frau Somyk, gefolgt von Herrn Stankovic an der Geige, begleitet von seiner Schwester am Klavier. Beide entführten uns anschließend wieder in leichtere Gefilde mit einer schwierigen Melodie aus dem Film „Das wandelnde Schloss“.
Die Musikklasse des fünften Jahrgangs brachte mit einer lebhaften Choreografie „Rudolph the rednosed reindeer“ auf die Bühne und wurde von der Musikklasse des 8. Jahrgangs instrumental begleitet. Die 8f gab im Anschluss eine Kostprobe ihres Zusammenspiels mit einer mitreißenden Version von „Smoke on the water“.
Die Schulband präsentierte mit der Frontsängerin Luna eindrucksvoll „River“ von Bishop Briggs, Luna wurde noch einmal von Elif, beide Schülerinnen der EF, begleitet bei dem Song „People help the people“. Dieser Titel war auch der rote Faden vieler Poetry-Slam-Beiträge der EF- und Q1-Kurse von Frau Doetsch, die sich intensiv mit dem Thema „Heimat“ auseinandergesetzt hatten und nun Ergebnisse ihrer Überlegungen sprachlich kunstvoll gestaltet auf die Bühne brachten und so zwischen den Musikstücken immer wieder zum Nachdenken anregten und jeden Zuhörer die eigene Situation überdenken ließen.
Die Lehrerband nahm diese ernsthafte, „erwachsene“ Perspektive auf und stellte drei Stücke aus ihrem Programm für die Gedenkfeiern anlässlich der Pogromnacht vor. „Nie wieder Verfolgung, nie wieder Ausgrenzung“ ist dabei die Leitlinie der Band, die aus unseren KollegInnen und ehemaligen Kollegen besteht.
Beendet wurde der Abend mit dem Wunsch „Have yourself a merry little Christmas“ und schließlich mit einem beschwingten Medley von bekannten Weihnachtsliedern.
Die Zuschauer konnten sich auf dem Heimweg noch einmal stärken mit Speisen und Getränken, die von der Q2 in der Pausenhalle angeboten wurden.
Nach 1,5 Stunden waren wir alle zufrieden mit diesem gelungenen Abend.

(M. Nolte-Linde)

Die Fotos erstellte Harald Faber

Kammerkonzert 2025: Kleines Format – große Gefühle
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